Sonntag, 23. Mai 2010, 10:30, Pfingstsonntag und Feier des 25jährigen Bestehens als
kirchenrechtlich
anerkannte
Personalgemeinde St. Paul.
Pfingstsonntag und Feier des 25jährigen Bestehens als kirchenrechtlich
anerkannte Personalgemeinde St. Paul
Am
Pfingstsonntag, den 23. Mai 2010 feierte die deutschsprachige katholische
Gemeinde St.Paul in Niþantaþý-Ýstanbul die 25 jährige Wiederkehr ihrer Erhebung
zu einer Personalpfarrei und mit uns freuen sollten sich auch unsere beiden
Schwestergemeinden, die evangelische der Kreuzkirche und die österreichische
von St.Georg. Besonders gefreut aber hat
uns das Kommen zweier für unsere Gemeinde so bedeutsamer früherer Seelsorger, wie
Msgr.Hubert Wilschowitz (1958-79) und Pfarrer Hans Hammer(1982-94).
Über
frühere Zeiten katholischer Seelsorge in Konstantinopel und Istanbul, die sich
bis in das 13.Jahrhundert zurückverfolgen lassen, berichtete die jetzige
Vorsitzende des Gemeinderates, Frau Annemarie Medovic in einer einfühlsamen
Rede zum 25.Jubiläum, wobei sie die besonderen Verdienste für die Geschicke der
Gemeinde St.Paul gerade der beiden genannten Herren hervorhob. Dem ersteren gelang es in ünermüdlichem
geschickten Einsatz überhaupt erst einmal die Voraussetzungen für eine
Pfarrstelle, eine Art Gemeindezentrum mit einem Altenheim und Pfarrhaus zu
organisieren und Herr Pfarrer Hammer konnte bewirken, dass die Pfarrstelle
St.Paul im Generalvikariat von Bischof Pierre Dubois, der der deutschen
Kirchentradition aufgeschlossen gegenüberstand wegen der sich vergrössernden
deutschen Gemeinde und den anfallenden seelsorgerischen Aufgaben zu einer
dauernd besetzten, sogenannten Personalpfarrei erhoben wurde.
So
zogen die beiden Herren, begleitet von Herrn Superior Franz Kangler mit Herrn
Pfarrer Dr.A.Butzkamm feierlich unter dem Jubilieren von Orgel, Flöte und
Klarinette in den vollbesetzten Paulussaal ein um mit "all'n die geladen"
diesen Tag zu begehen. In der Festpredigt vermeinte man für einen kleinen
Augenblick das Brausen des ersten Pfingsten zu verspüren. Für Speis' und Trank
danach schien herrlich warm die Sonne.